Gründungsablauf

Idee für Ihr Geschäft

Bei der Vielzahl der für eine Existenzgründung zu erledigenden Dinge verliert man schnell den Überblick. Die nachfolgenden kurzen Ausführungen sollen Existenzgründern daher helfen, alles in eine Reihe zu bringen und die Firmengründung Schritt für Schritt zu vollziehen. Hierbei wird nur der Ablauf der Geschäftseröffnung beschrieben und dargestellt, welcher Schritt nach dem anderen kommt; die Detailfragen zu den einzelnen Schritten lesen Sie bitte auf den vorhergehenden Spezialseiten dieser Internetseite nach.

Am Anfang einer Existenzgründung steht natürlich die Idee für ein eigenes Geschäft. Hierbei suchen viele Gründungswillige nach dem sprichwörtlichen Stein des Weisen. Sie sind der Ansicht, dass nur die ultimative Idee für ein Produkt eine eigene Firmengründung ermöglicht. Die Realität sieht jedoch anders aus. Die allermeisten Existenzgründer bieten Dienstleistungen und Produkte an, die es so oder so ähnlich bereits mehrfach auf dem Markt gibt.

Die meisten Existenzgründer besitzen eine fachliche Ausbildung oder vielleicht auch Spezialkenntnisse, die sie gerne am Markt anbieten wollen. "Das" ultimative Produkt oder "die" ultimative Dienstleistung ist hierfür gar nicht nötig. Viele Firmengründer planen oftmals Tätigkeiten, die bereits viele andere Selbständige erfolgreich am Markt anbieten. Nach dem Motto: Einer mehr auf dem Markt kann nicht schaden.

Bestes Beispiel hierfür sind die vielen Berufe, die es zuhauf auf dem Markt gibt: Steuerberater, Handwerker, Friseure, Blumenläden, Gastronomen, Rechtsanwälte, Designer, Werbefachleute, Internet-Dienstleister, Programmierer etc.

Das bedeutet, man muss nicht immer eine geniale Idee haben, die es so noch nie gab. Oftmals reicht es aus, wenn man ganz bodenständig bereits vorhandene Dienste selbst am Markt anbieten will. Wichtig ist dabei nur, dass man ehrlich zu sich ist und seine Gründungidee daraufhin überprüft, ob man hierfür wirklich geeignet ist, die notwendigen Kenntnisse mitbringt und gewillt ist, sich am Markt durchzusetzen.

Sollten Sie jedoch "die" ultimative Idee für Ihr Unternehmen haben, umso besser.

Gerne besprechen wir mit Ihnen Ihre Geschäftsidee und geben Ihnen Tipps bei der Gründung Ihres Unternehmens. Rufen Sie uns doch einfach an: Tel. 0841 / 885 406-0.

zurück

Auswahl der Unternehmensform

Nachdem man festgelegt hat, mit welcher Gründungsidee man sich selbständig machen will, sollte man überlegen, welche Unternehmensrechtsformen die Tätigkeit am Besten unterstützen. Hierbei müssen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Rechtsformtypen (siehe: Unternehmensformen) sorgfältig gegeneinander abgewogen werden.

Hierbei geht man am Besten folgendermaßen vor:

1. Zunächst sollte man sich überlegen, ob man sein Unternehmen alleine oder zu mehreren gründen will:

Soll das Unternehmen alleine gegründet werden, so entfallen bereits alle Rechtsformen, die eine weitere natürliche Person als Gesellschafter benötigen. Übrig bleiben damit nur die Unternehmensformen Einzelunternehmen (EU), Freiberufler (FB), Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), eine Mischform wie z.B. die GmbH & Co. KG und die britische Limited. Alle diese Unternehmensformen können durch einen einzelnen Existenzgründer gegründet werden.

Soll das Unternehmen mit einer anderen Person gegründet werden, so stehen grundsätzlich die Unternehmensformen Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), Offene Handelsgesellschaft (OHG), Kommanditgesellschaft (KG), Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), eine Mischform wie z.B. die GmbH & Co. KG oder die britische Limited zur Verfügung.

2. In einem zweiten Schritt ist zu klären, ob die Tätigkeit mit einem wirtschaftlichen Risiko verbunden ist, das nicht über Versicherungen abgedeckt werden kann.

Wenn Risiken bestehen, die nicht über Versicherungen abgedeckt werden können, sollte man verstärkt über die Gründung einer haftungsbeschränkenden Gesellschaftsform wie z.B. einer KG, einer GmbH, einer UG (haftungsbeschränkt), einer Mischform wie z.B. der GmbH & Co. KG oder der britischen Limited nachdenken.

Wenn jedoch Risiken vornehmlich über Versicherungen abgedeckt werden können, spricht wenig dagegen, auch über Unternehmensformen nachzudenken, die die persönliche Haftung mit dem gesamten Privatvermögen nicht ausschließen.

3. Schließlich sollte man noch überlegen, welche steuerlichen Auswirkungen die verschiedenen Rechtsformen aufweisen und wie aufwändig und teuer der "laufende Unterhalt" (Bilanzen, Notargebühren, Registergebühren etc.) einer Rechtsform ist.

Hierzu muss jede einzelne Rechtsform individuell betrachtet werden. Pauschale Aussagen lassen sich nur schwer treffen.

Als Existenzgründungsberater in Ingolstadt erläutern wir gerne mit Ihnen die steuerlichen Vor- und Nachteile der verschiedenen Unternehmensformen und stellen Ihnen dar, wie Sie bei der Firmengründung der jeweiligen Rechtsform vorgehen müssen. Rufen Sie uns doch einfach an: Tel. 0841 / 885 406-0.

zurück

Klärung Finanzierungsbedarf

Hat man die Gründungsidee überprüft und eine brauchbare Rechtsform ausgewählt, so ist zu klären, wie man sein Gründungsvorhaben finanziert. Hierbei gibt es eine Vielzahl an Kriterien, die in die Überlegung mit einbezogen werden müssen. Am Anfang steht dabei die Frage, ob die Gründung über eigene Finanzmittel (Eigenkapital) bestritten werden kann oder ob Fremdkapital oder Zuschüsse nötig sind. Zudem ist zu beachten, ob das Fremdkapital oder die Gründungszuschüsse später zurückgezahlt werden müssen und wie dies zu geschehen hat. Pauschale Aussagen über die verschiedenen Finanzierungsvarianten lassen sich hier nicht treffen. Wichtig ist jedoch, dass man sich in der Existenzgründungsphase finanziell nicht übernimmt.

Daher sollte vor der eigentlichen Existenzgründung ein Finanzbedarfsplan erstellt werden, der das benötigte Kapital verdeutlicht. Daran anschließend sollte geklärt werden, wie viel von dem benötigten Kapital über eigene Mittel bestritten werden kann und wie viel aus externen Quellen kommen muss. Bei Fremdfinanzierungen sollten die Gespräche mit den Banken zudem vor der eigenen Existenzgründung stattfinden, um später nicht in einen finanziellen Engpass zu kommen.

Ebenso sollten vor der Existenzgründung Gründungszuschüsse und Gründungshilfen überprüft werden. Beide können einen evtl. teureren Fremdkapitalbedarf senken. Daneben ist zu beachten, dass manchen Gründungszuschuss und manche Fremdfinanzierung nur vor einer Existenzgründung beantragt werden kann.

Unsere Kanzlei hat hervorragende Kontakte zu den örtlichen und überörtlichen Banken. Auf Wunsch begleiten wir Sie auch zu Finanzierungsverhandlungen mit Ihrer Hausbank oder nennen Ihnen kompetente Ansprechpartner in den jeweiligen Kreditinstituten.

Als Existenzgründungsberater in Ingolstadt ermitteln wir gerne Ihren Finanzierungsbedarf und überlegen uns mit Ihnen Finanzierungsalternativen wie z.B. einen Gründungszuschuss . Rufen Sie uns doch einfach an: Tel. 0841 / 885 406-0.

zurück

Liquiditäts-, Rentabilitäts- und Umsatzvorschau

Wenn der Kapitalbedarf der Existenzgründung geklärt ist, sollte ein Existenzgründer Liquiditäts-, Rentabilitäts- und Umsatzpläne erstellen. Diese Pläne dienen zur Überprüfung, zu welchen Zeitpunkten Einnahmen und Ausgaben anfallen, zu welchen Zeitpunkten es demnach Liquiditätsüberschüsse und zu welchen Zeitpunkten es Liquiditätsengpässe geben wird und ob die Gründungsidee (nach einer gewissen Zeit) rentabel ist.

Ausgehend von einer gut durchdachten Umsatzvorschau, in der die Umsätze über die nächsten drei Jahre monatsweise prognostiziert werden, erstellt man anschließend einen Liquiditätsplan, der den prognostizierten monatlichen Umsätzen die einzelnen monatlichen Betriebsausgaben - gegliedert nach verschiedenen Ausgabenarten - gegenüberstellt. Damit lassen sich die monatlich Liquiditätsüberschüsse und Liquiditätsengpässe prognostizieren. Wichtig bei dieser Aufstellung ist, genau zu überlegen, in welchen Monaten welche Einnahmen und vor allem welche Ausgaben auftreten. Insbesondere bei den Ausgaben ist es so, dass viele nur zu bestimmten Zeitpunkten auftreten (Versicherungen etc.). Der Liquiditätsplan hat daher die Aufgabe, Engpässe zu finden und dem Existenzgründer damit die Möglichkeit zu geben, vorzubeugen.

Der bislang rein auf den betrieblichen Einnahmen und der betrieblichen Ausgaben basierende Liquiditätsplan sollte dann in einem zweiten Schritt um die privaten Ausgaben ergänzt werden. Eine Existenzgründung muss dem Existenzgründer nämlich eine finanziell tragfähige Lebenssituation bieten. Hierbei ist es notwendig, auch die privaten Ausgaben zu berücksichtigen, denn diese müssen mittelfristig auch durch die selbständige Tätigkeit gedeckt werden. Was nützt die schönste Existenzgründung, wenn man nicht davon leben kann. Bei den privaten Ausgaben sollte man daher nicht zu knapp kalkulieren, sondern den realistischen monatlichen Bedarf - aufgeteilt nach verschiedenen Ausgabearten - zusammenstellen. Ziel ist es, den monatlichen Betriebsgewinn mittelfristig so zu steigern, dass diese privaten Ausgaben ebenfalls bestritten werden können.

Für die Umsatz-, Liquiditäts- und Rentabilitätsplanung stehen uns hilfreiche Kalkulations-Tools zur Verfügung. Mit diesen kleinen Programmen lassen sich hervorragende Langfristentwicklungen planen und darstellen.

Gerne sind wir Ihnen im Rahmen unserer Existenzgründungsberatung in Ingolstadt bei der Aufstellung dieser Planungsrechnungen behilflich. Rufen Sie uns doch einfach an: Tel. 0841 / 885 406-0.

zurück

Sicherstellung der Finanzierung

Als entscheidenden letzten Schritt vor der tatsächlichen Gründung der Existenz muss die Finanzierung des Unternehmens und des Privatlebens während der Gründungsphase sichergestellt werden. Hierbei ist zwischen einzelnen Finanzierungsarten und Zuschussarten zu unterscheiden. Ohne gesicherte Finanzierung kann keine Existenzgründung stattfinden.

Daher ist es wichtig, die entscheidenden Gespräche bei Banken und Kapitalgebern oder aber bei den jeweiligen Zuschussstellen (Agentur für Arbeit, Gründungszuschuss, Einstiegsgeld etc.) nun abzuschließen und die entsprechenden Anträge zu stellen und Verträge zu schließen.

Manche Finanzierungsvariante (z.B. KfW) und mancher Zuschuss (z.B. Gründungszuschuss) werden nur gewährt, wenn der entsprechende Antrag vor der Existenzgründung gestellt wurde. Hat die Existenzgründung bereits - und sei es auch nur zum Teil - stattgefunden, werden manche Finanzierungen und Zuschüsse nicht mehr gewährt.

Unsere Kanzlei hat hervorragende Kontakte zu den örtlichen und überörtlichen Banken. Auf Wunsch begleiten wir Sie auch zu Finanzierungsverhandlungen mit Ihrer Hausbank oder nennen Ihnen kompetente Ansprechpartner in den jeweiligen Kreditinstituten.

Gerne nennen wir Ihnen kompetente Ansprechpartner in den örtlichen Banken. Rufen Sie uns doch einfach an: Tel. 0841 / 885 406-0.

zurück

Gründung des Unternehmens

Nun ist es endlich soweit. Die formale Gründung des eigenen Unternehmens! Manche Unternehmensarten lassen sich schnell und formlos gründen, andere wiederum bedürfen eines notariellen Aktes und / oder der Eintragung in das Handelsregister.

Wer bis hierher alle Gründungschritte realistisch und verantwortungsvoll vollzogen hat, für den stellt die formale Gründung des Rechtsmantels des Unternehmens keine Hürde mehr dar. Wichtig ist, dass bei bestimmten Rechtsformen wie z.B. der GmbH, der GmbH & Co. KG, der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) und der Limited beachtet werden muss, dass sie erst dann endgültig errichtet sind, wenn sie in das Handelsregister (bzw. das britische Companieshouse) eingetragen sind. Vorher ist der Haftungsschutz u.U. noch nicht voll ausgeprägt. Bevor also sofort im Namen der Körperschaft Verbindlichkeiten eingegangen und Verträge geschlossen werden, sollte man sich genaue Gedanken über die entsprechenden Konsequenzen durch die noch nicht abgeschlossene Gründungsphase machen und diesen Abschluss im Zweifel lieber abwarten.

Zur Gründung des Unternehmens gehört es auch, dass das Unternehmen ein eigenes Bankkonto bekommt. Dies ist wichtig, damit die privaten und die beruflichen Zahlungsströme sauber voneinander getrennt werden können. Vermischte Zahlungsströme sind nicht nur ein Problem der Übersichtlichkeit sondern bedeuten auch zusätzliche Arbeit bei der Finanzbuchhaltung.

Als Existenzgründungsberater beraten wir Sie gerne steuerlich bei der Auswahl der Rechtsform Ihres Unternehmens und begleiten Sie bei der Anmeldung bei den Registern. Rufen Sie uns doch einfach an: Tel. 0841 / 885 406-0.

zurück

Anmeldung bei Behörden

Nachdem die Rechtsform des Unternehmens festgelegt ist und das Unternehmen formal gegründet wurde, muss es bei den verschiedenen Behörden angemeldet werden. Welche Behörden jedoch über die Gründung informiert werden müssen, hängt von der Tätigkeit und der Rechtsform des Unternehmens ab. Gewerbliche Unternehmen müssen sich zunächst beim Gewerbeamt anmelden. Anmeldebögen hierfür können beim Gewerbeamt oder unserer Kanzlei bezogen werden. Alle Unternehmen müssen sich dann beim Finanzamt anmelden. Hierbei sind einzelne Fragen zu klären, die das Unternehmen einige Jahre binden werden (siehe Erläuterungen bei "Anmeldung bei Behörden"). Auch für die Anmeldung beim Finanzamt gibt es Formulare, die Sie gerne über unsere Kanzlei beziehen können.

Erst nach der Anmeldung beim Gewerbeamt (nur gewerbliche Unternehmen) und nach der Anmeldung beim Finanzamt sind bei gewerblichen Unternehmen eventuell weitere Anmeldungen bei den Kammern (IHK, HWK) vorzunehmen.

Nur wer Arbeitnehmer beschäftigen will, muss sich nun zudem beim Arbeitsamt anmelden, um eine Betriebsnummer zu erhalten.

Ebenfalls nach der Gründung des Unternehmens sind erst die Anmeldungen bei den Versicherungen vorzunehmen. Hierbei sollten insbesondere die Personenversicherungen des Existenzgründers nicht aus den Augen verloren werden.

Gerne unterstützen wir Sie im Rahmen unserer Existenzgründungsberatung bei den Anmeldungen bei den Behörden. Rufen Sie uns doch einfach an: Tel. 0841 / 885 406-0.

zurück

Öffentlicher Auftritt

Am Schluss, aber nicht weniger wichtig, steht der öffentliche Auftritt des eigenen Unternehmens. Hierbei muss stets überlegt werden, wie man eine möglichst einprägsame und zielführende Bekanntheit in seinem Kundensegment erzielt.

Ob Internet-Programmierer, Designer, Werbemittelvertriebe, Grafiker, Drucker, Stickereien, oder sonstige Werbefachleute - unsere Kanzlei hat gute Kontakte zu Spezialisten, die Ihnen gerne helfen, den öffentlichwirksamen Rahmen für Ihr Unternehmen zu gestalten.

Gerne stellen wir im Rahmen unserer Existenzgründungsberatung Kontakte zu Werbefachleuten her und lichten für Sie den Werbedschungel. Rufen Sie uns doch einfach an: Tel. 0841 / 885 406-0.

zurück

Quick Links